Ein ACRP Projekt um Pfade in eine nachhaltige Zukunft erforschen und gestalten

Artwork: Christian Ruschitzka, L’Effet Papillon: Mechanische Landschaften, 2010

Wir erarbeiten uns in vier Workshops ein gemeinsames, umfassenderes Systemverständnis und schaffen gleichzeitig neues, angeeignetes Wissen, in dem andere, diverse Arten von Wissen (kognitiv, intuitiv, emotional, kontextbezogen) mobilisiert werden.

Neuigkeiten

  • Save the date!

    Save the date!

    Am Dienstag, 4. Juni 2024 findet unser vierter und letzter Workshop „Was empfehlen wir?“ an der BOKU (Campus Türkenschanze) statt. In diesem Workshop werden wir gemeinsam an Handlungsempfehlungen arbeiten, die sowohl durch die Ergebnisse aus den bisherigen Workshops als auch durch die unterstützenden quantitativen und qualitativen Modellierung begründet sind. Wir werden gemeinsam Hebelpunkte finden, und…

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  • Umfrage zur Erreichung der Ziele

    Umfrage zur Erreichung der Ziele

    Nachdem wir in drei Workshops gemeinsam ein Systemverständnis (WS1), eine Vision (WS2) und mögliche Wege zur Vision (WS3) erarbeitet haben, fehlt uns noch ein wichtiges Puzzlestück: Wie können wir die Zielerreichung der Vision messen? Dazu gibt es nun eine Umfrage, in der die Stakeholder von uns vorgeschlagene Indikatoren kommentieren und bewerten können: https://umfrage.sbg.ac.at/index.php/713119  Dieser Schritt…

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  • Impressionen des dritten Workshops

    Impressionen des dritten Workshops

    Am 16. November 2023 fand der dritte Workshop an der angewandten statt. Die Frage „Wie kommen wir dahin?“ wurde in drei Teilen bearbeitet – im ersten erste Teil wurden Geschichten entwickelt, im zweiten Teil kam das IPAM Modell zur Ermittlung von Konfliktpotentialen zur Anwendung und beide Teile führten im dritten Teil zur Gestaltung von Pfaden…

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  • Zukunftsperspektiven mit Mitteln der Kunst

    Zukunftsperspektiven mit Mitteln der Kunst

    Ergebnisse aus dem zweiten Workshop von Friedrich Hinterberger und Eva Wretschitsch Am 25. September fand an der Universität für Angewandte Kunst der zweite Stakeholderworkshop im Projekt sdg.visionpath statt, bei dem in einem spekulativen Setting Ziele für eine wünschenswerte Zukunft formuliert wurden. Aufbauend auf den Ergebnissen des ersten Workshops, bei dem die zentralen Themen das „reale…

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  • Einladung zum dritten Workshop: „Wie kommen wir dahin?“

    Einladung zum dritten Workshop: „Wie kommen wir dahin?“

    Wir freuen uns sehr, Sie/Euch zum dritten Workshop am 16. November von 9:30 bis 16 Uhr an der Universität für Angewandte Kunst Vordere Zollamtstraße 7, 1030 Wien, 2. OG, Raum FLUX 2 einzuladen. Wir bieten Ihnen damit die Möglichkeit, gemeinsam mit Kolleg:innen aus anderen Bereichen („Silos“) Teil einer innovativen Community of Practice zu werden, die…

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  • Impressionen des zweiten Workshops

    Impressionen des zweiten Workshops

    Der zweite von vier Workshops im Projekt SDGVisionPath fand am 25. September 2023 statt. Gemeinsam mit den Stakeholder:innen und Expert:innen aus den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen (Verwaltung, Interessenvertretungen, NGOs, Wirtschaft und Forschung) setzten wir uns zum Ziel  an einem ganzen Tag Ziele für eine wünschenswerte Zukunft in einem spekulativen Setting zu setzen. Die Expert:innen der Angewandten…

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  • Gesamtbild der CLDs

    Gesamtbild der CLDs

    Die fünf einzelnen CLDs aus dem ersten Workshop wurden zu einem einzigen, umfassenden Systembild zusammengeführt. Die wesentlichen Verknüpfungen werden in einem weiteren Booklet dargestellt und diskutiert. Ein SDG-übergreifendes Systembild Synergien & Trade-Offs In dieser Unterlage sind die finalen Ergebnisse des ersten Workshops zusammengefasst und visuell aufbereitet. Im erarbeiteten Systembild können mögliche Synergien zwischen den Indikatoren…

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  • Einladung zum zweiten Workshop: „Wohin wollen wir gehen?“

    Einladung zum zweiten Workshop: „Wohin wollen wir gehen?“

    Am 25. 09. 2023 an der Universität für angewandte Kunst geht es um Ziele, die für ein konstruktives Zusammenspiel zwischen Armut, Verteilung, Klima und Wirtschaft gesetzt werden sollen und um Indikatoren zur Messung eines Erfolgs in Bezug auf diese Ziele. Dabei werden wir uns von den komplexen Abbildern der Gegenwart entfernen und uns mit einem…

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  • Der größere Zusammenhang

    Der größere Zusammenhang

    Die partizipative Erforschung mit wissenschaftlichen Analysen und künstlerischen Praktiken zu kombinieren ist ein wesentlicher Aspekt dieses Projektes, um konstruktive Zukunftsvisionen, Ziele und Indikatoren zu entwickeln, die von Stakeholdern getragen werden. Der gesamte Forschungsprozess zielt darauf ab, integrative wissenschaftliche Ideen und Optionen für politisches und gesellschaftliches Handeln im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung zu liefern und die…

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  • Living Loops

    Living Loops

    Parallel zu diesem Projekt finden weitere Aktivitäten von Projektmitgliedern statt, die in einem inhaltlichen und methodischen Zusammenhang stehen. Im Rahmen des diesjährigen ars electronica festival 2023 „Who owns the Thruth?“ findet der Workshop Living Loops am 10. September 2023, ab 11 Uhr. Nathalie Spittler, Daniel Körner, Fritz Hinterberger und Martin Hoffmann statt. Im Jahr 2022,…

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Das Projekt

Wir bewegen uns in die falsche Richtung – bezogen auf die dringend notwendigen Maßnahmen zur Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) und die Volatilität bzw. Multidimensionalität der Klimakrise und den einhergehenden sozial-ökologischen Konfliktpotenzialen.

Dieses Projekt offeriert einen systemischen Denkansatz, der Methoden und Modelle anwendet, die mit Strukturbrüchen umgehen können, die die Wechselwirkungen zwischen den SDGs angemessen berücksichtigen und die das Verständnis der Beteiligten für die anstehenden und aufkommenden Herausforderungen fördern. Stakeholder- und Experten:innenwissen wird in eine qualitative und quantitative Systembewertung eingebunden und durch Modellierungsprozesse unterstützt. So erweitert sich die Systemdarstellung selbst und verringert die Kluft zwischen Modellen vs. Realität, Vorstellungen vs. Maßnahmen.

Auf der Grundlage eines gründlichen, d. h. von Interessengruppen, Expert:innen und Modellen geprägten Verständnisses des Systems ist es möglich, Hebelpunkte zu identifizieren, d. h. Stellen, an denen in das System eingegriffen werden kann, die über das bloße Drehen und Verändern einzelner Parameter im System hinausgehen.

Wir erarbeiten uns in vier Workshops ein gemeinsames, umfassenderes Systemverständnis und schaffen gleichzeitig neues, angeeignetes Wissen, in dem andere, diverse Arten von Wissen (kognitiv, intuitiv, emotional, kontextbezogen) mobilisiert werden.

Wir beziehen Stakeholder:innen und Expert:innen in die gemeinsame Erarbeitung von Systemverständnis, Zukunftsvisionen und Übergangspfaden ein. Untersucht werden dabei die Interaktion von SDG1/10 (Armut/Ungleichheit), SDG8 (menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum) und SDG13 (Klimaschutz) für Österreich. Dabei berücksichtigen wir alle drei Nachhaltigkeitsdimensionen (Umwelt, Wirtschaft und Soziales).

Workshops





Erreichung von SDG1/10, SDG8 und SDG13 im österreichischen Kontext in vier Workshops mit Expert*innen und Stakeholder*innen:

Materialien

In diesem Projekt kommen eine Vielzahl an Methoden zur Anwendung welche aufbereitet zu Verfügung gestellt werden.

Die Manuals / Handreichungen zur jeweiligen Methode offerieren eine kompakte Anleitung für ein eigenständiges Anwenden der eingesetzten Methode bzw. bilden einen vertiefenden Hintergrund ab.

Die Ergebnisse und die Gesamtbilder einer Workshops dokumentieren den Prozess der Wissensgenerierung.

Die Workshop-Ergebnisse

Ein SDG-übergreifendes System-Gesamtbild
Synergien & Trade-Offs

Das finale Ergebnis des ersten Workshops „Was ist das Problem?“: die fünf einzelnen CLDs zu einem einzigen, umfassenden Systembild zusammengeführt. Die wesentlichen Verknüpfungen werden in diesem Dokument dargestellt und diskutiert.


Die Handreichungen

Systemische Wirkungsdiagramme (Causal Loop Diagrams – CLD)
Eine Handreichung

In diesem Manual werden die einzelnen Schritte beschrieben, mit denen Sie eigenständig Wirkungsdiagramme erstellen können.

Das Modell

Grundlage für das Modell bildet das Integrated Sustainable Development Goals (iSDG) des Millenium Institute. Verkürzt beschrieben, ist es ein Simulationsinstrument um die komplexen Zusammenhänge zwischen den SDGs zu verstehen.

Im Rahmen dieses Projektes werden die partizipatorisch erarbeiteten Variablen (auf Grund der verschiedenen Workshops) mit dem bestehenden Modell abgeglichen und in das Modell eingepflegt. Die Auswirkungen dieses Re-Modellierung wird im Workshop 4 – Was empfehlen wir? mit der Teil-Fragestellung von „Was sagen die Modelle?“ in Form von transformative Vorschlägen aus dem partizipativen Forschungsprozess formuiert.

Die bestehende Struktur des iSDG ist entlang der 17 Ziele und deren Unterziele aufgesetzt. Eine genaue Darlegung inklusive einer Anleitung zur Benützung der Simulationssoftware Stella finden Sie hier.


Team


Mathias Kirchner
Projektleitung, SDG13, Zentrum für Globalen Wandel & Nachhaltigkeit, Universität für Bodenkultur


Nathalie Spittler
System Dynamics Expertin, SDG13, Zentrum für Globalen Wandel & Nachhaltigkeit, Universität für Bodenkultur


Friedrich Hinterberger
SDG8, Universität für Angewandte Kunst

Meike Bukowski
SDG1, Universität Salzburg

Ulrike Payerhofer
Universität für Angewandte Kunst

Weitere Projekt-Mitwirkende:

Gerda Palmetshofer

Martin Hoffmann

Daniel Gusenbauer

Daniel Körner

Maximilian Muhr


Allgemeine Projektadresse:
kontakt@sdg.visionpath.at

Projektpartner & Kooperationen

Universität für Bodenkultur

Mitarbeiter*innen:
Mathias Kirchner, Nathalie Spittler, Daniel Gusenbauer

Universität für Angewandte Kunst

Mitarbeiter*innen:
Fritz Hinterberger, Ulrike Payrhofer

Universität Salzburg

Mitarbeiter*innen:
Meike Bukowski, Fritz Hinterberger

cooppa Mediengenossenschaft eG 

Mitarbeiter*innen:
Gerda Palmetshofer, Martin Hoffmann